fast nicht!! DESHALB -- BÜCHER Die WOLFSFRAU !!!! ---->>>> Clarissa Pinkola Estes Die Philosophie der Weisheit -Lauxmann Demian - - Herman Hesse Siddhartha - Herman Hesse Das LOLA-Prinzip - Rene Egli Der Lilith-Komplex - Hans-Joachim Maaz Stille spricht - Eckhart Tolle Leben im Hier und Jetzt - Kurt Tepperwein Die neue Medizin der Emotionen - David Servan - Schreiber BESTELLUNGEN beim UNIVERSUM.- Bärbel Mohr
---der Begriff DINGE ist sehr UNPASSEND... Ein lachendes Kindergesicht - das noch vorhandene Licht ... freundliche weltoffene Menschen- Austausch - gegenseitige Bereicherung...Begleitung Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, eine erfrischende Briese...das Meer... ein wunderbarer Regenbogen... der Geruch des Waldes... Lachen...-)) Das Leben ansich....-))
...hadern nicht mit ihrem Schicksal und machen ihr Glück auch nicht davon abhängig, ob sie ein bestimmtes Ziel erreichen oder nicht. Sie sind in der Lage, die Überraschungen des Lebens anzunehmen und wissen, dass sich das Leben ohnehin nicht exakt kalkulieren lässt. Dazu meint Professor Martin Seligman von der Universität von Pennsylvania: »Glückliche Menschen haben genauso viel Pech wie andere, sie gehen nur anders damit um. Sie fragen beispielsweise nicht »Warum passiert mir das?«, sondern »Wozu ist das gut?« Das gilt selbst bei tragischen Ereignissen. Kevin Smith, Professor am New England Research Institute, befragte Menschen, deren Leben sich durch einen schweren Unfall oder eine Krankheit komplett verändert hatte. Das Ergebnis war verblüffend: Alle Befragten erklärten, dass sie durch diese Erfahrung sogar an Glück, Liebesfähigkeit und innerem Frieden dazugewonnen hatten. Die Erklärung der Forscher: »Wer aus seinem gewohnten Leben herausgerissen wird, kann seine bisherigen Gewohnheiten nicht mehr aufrechterhalten und muss umdenken. Dazu gehört auch, das Glück nicht mehr im Außen zu suchen, sondern in sich selbst zu finden.«
...leben in der Gegenwart und sind in der Lage, ihre Aufmerksamkeit weitgehend von Vergangenheit und Zukunft zu lösen und sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Sie sind präsent im Hier und Jetzt, grübeln weniger über Vergangenes nach und machen sich weniger Sorgen über das, was kommen mag. Das Eintauchen in die Gegenwart gelingt laut Prof. Mihaly Csikszentmihalyi vor allem durch Konzentration: »Wer in dem aufgeht, was er gerade tut, bewegt sich in einer Sphäre der Zeitlosigkeit.« Glückliche Menschen erleben solche zeitlosen Momente häufiger und können sie auch bewusst herbeiführen. »Diese Fähigkeit lässt sich trainieren«, so meint Jean Claude Kaufmann, Soziologie-Professor an der Pariser Sorbonne: »Indem wir bewusst versuchen, das zu lieben, was gerade ist, wo wir gerade sind und was wir gerade tun.«
...führen ein einfaches Leben und umgekehrt: Menschen, die ihr Leben vereinfachen, werden glücklicher. Damit ist nicht gemeint, ein Leben in Askese führen zu müssen. Entscheidend ist, sich immer mehr von überflüssigem Ballast zu befreien. Professor Robert Frank von der Cornell Universität in New York führte dazu ein Experiment mit mehreren tausend Menschen durch. Schritt für Schritt vereinfachten diese ihr Leben, indem sie Wohnung, Keller oder Dachboden entrümpelten, ihr Papierchaos ordneten, ihre finanziellen Probleme regelten, aufgeschobene Projekte beendeten und sich auch von unglücklichen Beziehungen trennten. Bereits nach wenigen Wochen verspürten die Studienteilnehmer mehr Leichtigkeit, und nach einem Jahr bestätigten fast alle, dass sie kein Verlangen mehr haben, immer mehr Besitz anzuhäufen und sich dadurch wesentlich freier fühlen.
...reduzieren ihren Medienkonsum Jeff Davidson, Psychologie-Professor an der Cornell University New York, der die Vereinfachungs-Studie von Professor Frank begleitete, fand heraus: Menschen, die nur noch selten oder gar keine Fernsehnachrichten mehr sehen, spürten schon nach kurzer Zeit deutlich mehr Lebensfreude. Dazu sagt der Forscher: »Das gebündelte Unglück, das dem Zuschauer in den Nachrichten präsentiert wird und an dem er selbst nichts ändern kann, verstärkt zunehmend das Gefühl, in einer feindlichen Welt zu leben, der er hilflos ausgeliefert ist.« Dass zu viel TV-Konsum generell das Wohlbefinden negativ beeinflusst, haben auch andere Studien ergeben. Wer täglich mehrere Stunden vor dem Fernseher sitzt, wird träge und lustlos.
...gehen Risiken ein und stellen sich Problemen Prof. Martin Seligman von der Universität von Pennsylvania fand in Studien heraus, dass glückliche Menschen immer wieder die so gennante Komfortzone des Lebens verlassen: »Wachstum zum Glück findet außerhalb der Komfortzone statt. Wer nie Risiken eingeht und nie scheitert, entwickelt sich nicht und erfährt auch nie seine eigene Stärke.« Das bestätigt auch der Hirnforscher Gerald Hüther: »Wer es schafft, eigene Unsicherheiten oder Ängste zu überwinden und ein Problem selbst zu bewältigen, empfindet dadurch Freude.«
...treffen Entscheidungen schneller und gehen lieber das Risiko falscher Entscheidungen ein, anstatt sie hinauszuzögern und aufzuschieben. Sie erledigen das, was ansteht, statt es anzuhäufen. Dazu meint Professor Ed Diener von der Universität von Illinois: »Wer aufräumt und Liegengebliebenes anpackt, fühlt sich nicht als Opfer von Umständen, sondern als Gestalter – und das ist eine wesentliche Voraussetzung für Glück.«
...pflegen Freundschaften von sich aus und tun dies auch regelmäßig. Studien haben ergeben, dass gute Beziehungen zu anderen Menschen das Glücksempfinden in hohem Maße stärken. Dabei kommt es jedoch nicht darauf an, möglichst viele Menschen zu kennen, sondern vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.
...gehen einer erfüllenden Tätigkeit nach bei der sie ihre Fähigkeiten und Talente ganz einbringen können. Konzentrierte und erfüllende Arbeit mobilisiert das körpereigene Glückshormon Serotonin – was auch bei jeder anderen Tätigkeit passiert, die wir mit Hingabe ausüben. Professor Mihaly Csikszentmihalyi von der Universität Chicago, der seit über 30 Jahren in der Glücksforschung arbeitet, hat dafür den Begriff Flow definiert. Flow beschreibt einen Zustand, in dem unser Fühlen, Wollen und Denken in vollkommener Übereinstimmung sind. Wir vergessen Zeit und Raum, sogar uns selbst, und das Handeln geht mühelos vonstatten. Solche Flow-Zustände können bei allen Tätigkeiten entstehen: bei der Arbeit, beim Ausüben eines Hobbies, beim Sport, bei Unternehmungen mit Freunden und sogar bei der Hausarbeit.
...tun sich ich selbst Gutes und nehmen sich auch regelmäßig die Zeit dafür. Das müssen keine großen Unternehmungen sein. Auch »Kleinigkeiten« wie Musik zu hören, ein Buch zu lesen, zu meditieren, sich massieren zu lassen, ein heißes Bad zu nehmen, gehören dazu. Professor Ed Diener von der Universität von Illinois sagt: »Jeder Mensch sollte sich eine Liste anlegen mit allem, was ihm gut tut, damit er sich dann, wenn die Gedanken einmal im Düsteren kreisen, selbst motivieren kann.«
...sind dankbar »Dankbarkeit ist der schnellste Weg zum Glück«, so die Erkenntnis des Psychologie-Professors Barry Neil Kaufmann aus Massachussetts, die von zahlreichen Untersuchungen über glückliche Menschen bestätigt wird. Menschen, die das Schöne in ihrem Leben bewusst wahrnehmen und wertschätzen, erkennen die ganze Fülle des Lebens (und nicht nur jenen Teilausschnitt, der unerfreulich ist). Dadurch empfinden sie das Leben auch insgesamt als schöner. Die Tiefenpsychologin Dr. Elisabeth Mardorf empfiehlt deshalb, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen. Denn: »Sich schriftlich aufzuzählen, was im Leben gut ist, verändert innerhalb weniger Wochen die gesamte Wahrnehmung. Ganz von selbst entdecken wir immer mehr Dinge, die uns glücklich machen.«
...haben eine Lebensvision und wissen, wofür sie leben. Dazu meint Professor Ed Diener: »Glückliche Menschen setzen sich selbst immer wieder langfristige Ziele, die sich in kleinen Schritten erreichen lassen. Oft überschätzen wir, was sich kurzfristig erreichen lässt, und unterschätzen, was auf lange Sicht möglich ist.« Wichtig ist jedoch, sich nicht an seine Ziele zu klammern, sondern offen zu bleiben für neue Möglichkeiten. Und vor allem: nicht erst beim Erreichen des Ziels glücklich sein zu wollen, sondern bereits auf dem Weg dahin.
...glauben an einen übergeordneten Sinn ihres Lebens Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Menschen, die auch an einen übergeordneten Sinn ihres Lebens glauben, glücklicher sind als jene, die das nicht tun. Ob es sich dabei um einen speziellen religiösen Glauben handelt oder nicht, ist zweitrangig.
Such nicht nach der Wahrheit, hör einfach auf, über alles eine Meinung zu haben.
Jeder Tag ist ein guter Tag.
Hab Geduld mit jedem Tag deines Lebens.
Wenn du gehst, dann geh. Wenn du stehst, dann steh. Und ohne zu schwanken!
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.
Du lächelst – und die Welt verändert sich.
Ein Grashalm ist ein Schatz und ein Schatz ist ein Grashalm.
Der furchtlose Held ist wie ein liebevolles Kind.
Wasser erhitzt sich langsam und kocht plötzlich.
Großes Verstehen kommt mit großer Liebe.
Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.
Sieh alles mit deinen eigenen Augen. Wenn du zögerst verpasst du dein Leben.
Von der Art des Denkens hängt alles ab. Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen. Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres.
Wer sein Potenzial nicht nutzt, richtet ab einem gewissen Zeitpunkt Die eigenen Kräfte gegen sich. „Wenn Du hervorbringst, was in Dir ist, vermag dass, was in Dir ist, Dich zu heilen. Wenn Du nicht hervorbringst, was in Dir ist, vermag das,
was in Dir ist, Dich zu zerstören.“
Dieses Zitat stammt aus der Gnosis und wird Jesus zugeschrieben..
Es trennt aus spiritueller Sicht Wirkliches vom Unwirklichen, klärt den Blick auf für die Erkenntnis des Höheren Selbst, das vom Ego verschleiert wird und kann dem Leser die Heilung seiner Gefühle ermöglichen, wenn er sich auf den Kurs - und damit auf sich selbst - einlässt.
1/101. Du sollst im Hier und Jetzt leben Was sich nach Küchenpsychologie und New-Age-Geschwätz anhört ist im Kern tatsächliche eine essentielle Lebensweisheit. Nur das "Jetzt" ist Wirklichkeit – was gestern war, ist vergangen und die Zukunft ist noch nicht eingetroffen. Das Leben steht Ihnen nur im gegenwärtigen Augenblick zur Verfügung!
2/102. Du sollst Achtsamkeit üben bei allem, was du tust Achtsamkeit ist das Gegenteil von Multitasking. Sicher, es ist beeindruckend, wenn Sie gleichzeitig an einem Skript arbeiten, mit der Kollegin den letzten Abend durchquatschen und nebenbei noch einen Anruf entgegennehmen können. Aber es fördert die innere Unruhe, die Hektik und Unkonzentriertheit – und führt Sie immer weiter von sich selbst weg.
3/103. Du sollst authentisch nach deinen Gefühlen leben Zen bedeutet nicht automatisch Selbstkasteiung und absolute Disziplin. Zen-Praxis bedeutet aber, auf eine bestimmte Art mit all den Gefühlen umzugehen, die tagtäglich auf uns einprasseln. Das Zen schlägt vor, mit leidbringenden Gefühlen (z. B. der Ärger über Ihren Liebsten, der Neid auf Ihre Kollegin) auf eine andere Art als bisher umzugehen, sie loszulassen.
4/104. Du sollst dich selbst lieben Wichtig: Selbstliebe ist nicht gleich Selbstsucht! Es geht hierbei nicht um Egoismus oder Selbstüberschätzung, sondern das Zen fordert dazu auf, sich als Menschen anzunehmen, der sich auf vielen unterschiedlichen Wegen befindet und noch nicht an deren Ende angekommen ist.
5/105. Du sollst lernen loszulassen Loslassen hat im buddhistischen Sinne nichts mit Gleichgültigkeit zu tun, sondern mit dem Erkennen, dass das Wesen aller Dinge, allen Lebens, aller Gefühle Vergänglichkeit ist. Was Sie heute haben, kann morgen schon fort sein – und wer mit Gedanken und Gefühlen gerade bei diesem, einem Job, einer Sache aber auch eine Liebe anhaftet, wird sich schwer tun, danach wieder glücklich und zufrieden zu werden.
6/106. Du sollst ehrlich sein zu dir und anderen Will man dem Weg des Buddha folgen, gehört "nicht lügen" im Zen zu den fünf grundlegenden Tugenden. Im Zen führen nur Authentizität und Aufrichtigkeit zu sich selbst
7/107. Du sollst bewusst mit deinen Wünschen umgehen Mit Wünschen fängt das Leiden an, so die buddhistische Überzeugung. Gier bringt Ärger, Wut und Zorn, wenn die Begierden und Wünsche des Ichs nicht erfüllt oder enttäuscht werden. Umgekehrt bedeutet dieses Gebot jedoch nicht, dass Sie selbst keine Wünsche mehr haben dürfen – allerdings sollte man die Einstellung dazu überdenken! Erwarten Sie nicht, dass die Erfüllung Ihrer Wünsche zum absoluten Lebensglück führt.
8/108. Du sollst Verantwortung für dich und die Welt übernehmen Machen Sie sich bewusst, dass nur Sie für Ihr Handeln und Denken verantwortlich sind. Anderes mag der Auslöser sein, für Ihre Reaktion sind Sie jedoch selbst verantwortlich. Sie sind ein Mensch und haben dadurch IMMER eine Wahl!
9/109. Du sollst dem Fluss des Lebens keinen Widerstand entgegensetzen Bei diesem Gebot geht es darum, in Einklang mit der Schöpfung zu sein. Vertrauen Sie darauf, dass das Leben die Dinge, die der Natur entstammen, auf die einzig richtige, sinnvolle Art geschehen lässt. Alles hängt zusammen – setzen Sie einen Fuß vor den anderen, gehen Sie einfach!
10/1010. Du sollst inneren Frieden finden Der Weg des Lebens hat im Zen das Ziel, inneren Frieden zu finden. Je mehr Sie über die Gebote des Zen nachdenken, reflektieren und üben, desto weiter werden Sie kommen.
Der Verstand ist ein hervorragendes Instrument, wenn er richtig benutzt wird. Bei falschem Gebrauch ... kann er allerdings sehr destruktiv werden. Genauer gesagt ist es nicht so, dass du deinen Verstand falsch gebrauchst - du gebrauchst ihn normalerweise überhaupt nicht. Er gebraucht dich . Das ist die Krankheit. Du hältst dich für deinen Verstand. Das ist die Wahnidee. Das Instrument hat die Macht über dich gewonnen. http://www.tipp-link.de/verstand.html "Machst du dir Sorgen? Denkst du oft: "Was wäre wenn...?" Dann bist du mit deinem Verstand identifiziert, der sich selbst in eine zukünftige Situation hineindenkt und Angst erzeugt. Es gibt keinen Weg mit so einer Situation umzugehen, weil sie nicht existiert . Sie ist nur ein Hirngespinst. Diesen gesundheits- und lebensschädigenden Wahnsinn kannst du nur beenden, indem du den gegenwärtigen Moment anerkennst." (Eckhart Tolle)
Wenn du über dich selbst nachdenkst oder von dir sprichst und >>Ich<< sagst, ist im Allgemeinen >>meine Geschichte und ich<< gemeint. Das ist das >>Ich<< der Vorlieben und Abneigungen, der Ängste und Wünsche, das >>Ich<<, das nie lange zufrieden gestellt ist. Es ist ein im Kopf entstandenes Gefühl davon, wer du bist; es speist sich aus der Vergangenheit und ist auf seine Erfüllung in der Zukunft ausgerichtet. Siehst du, dass dieses Ich ein flüchtiges, vergängliches Gebilde ist, dem Wellenmuster auf einer Wasserfläche vergleichbar? Wer ist es, der das sieht? Wer ist es, der sich der Vergänglichkeit seiner physischen und psychischen Form bewusst wird? Ich bin. Das ist das tiefere >>Ich<< , das nichts mit Vergangenheit und Zukunft zu tun hat....
Schließlich fragt Kant nach Gott, ob er existiere oder nicht. Sein nüchternes Fazit: Der menschliche Verstand kann ausschließlich im Bereich möglicher Erfahrung Erkenntnisse gewinnen, also im Bereich der sinnlich gegebenen Welt. Über die Grenzen aller Erfahrung hinaus sind die Anschauungsformen und begrifflichen Kategorien nicht gültig. Wenn die Totalitätsideen von Seele, Welt oder Gott überhaupt einen Sinn haben sollen, dann allein den, die Vorstellungen des Verstandes auf letzte Bedingungen hin zu orientieren. Sie haben - wie Kant es ausdrückt - nur eine regulative Funktion, aber keine konsti¬tutive Gültigkeit für den Bereich wirklicher Dinge.
Das stärkste Argument gegen Gott wäre - der Beweis seiner Existenz Motto aller Inquisitoren: Du wirst dran glauben oder: dran glauben.
Offenheit statt Offenbarung! Wir brauchen keine Kultur des Glaubens, sondern eine des Zweifelns, eine Kultur, die den Menschen dient - und nicht zweifelhaften, von Menschen geschaffenen Göttern
Friedensbedingung: Eine Welt, in der wir uns nicht mehr als Christen, Moslems, Hindus, Buddhisten, Juden oder Atheisten wahrnehmen, sondern als gleichberechtigte Mitglieder jener affenartigen Spezies, die sich einst in einem Anflug von Überheblichkeit den Namen Homo sapiens gab.
Die Erfindung der Sünde war eine große Sünde wider die Menschheit.
Grundübel des Christentums: Sie erniedrigten einen Rebellen zur Gottheit.
Je kleiner der Geist, desto größer das Verlangen nach dem Geistlichen.
III. Über Kunst und Kultur
Unterhalten heißt nicht untenhalten.
Das Erfolgsrezept der Comedy-Produzenten: Je enger die Stirn, desto breiter das Grinsen.
IV. Über Wissenschaft und Philosophie Erfolge der Wissenschaft (I): Den Philosophen haben sie ersetzt durch den Bürokraten, den Gedanken durch die Fußnote, den Geist durch den Aktenordner.
Erfolge der Wissenschaft (II): Unsere Sozialwissenschaften sind nicht sozial, unsere Geisteswissenschaften entbehren des Geistes und unsere Naturwissenschaften haben vieles im Sinne, nur nicht die Natur.
Michael Schmidt-Salomon, 2000 ff.
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Die Zehn Angebote des evolutionären Humanismus (Kurzfassung)
1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“, sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern!
2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!
3. Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten ` es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen!
5. Befreie dich von der Unart des Moralisierens! Trage dazu bei, dass die katastrophalen Bedingungen aufgehoben werden, unter denen Menschen heute verkümmern, und du wirst erstaunt sein, von welch freundlicher, kreativer und liebenswerter Seite sich die vermeintliche „Bestie“ Homo sapiens zeigen kann.
6. Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.
7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Zweifle aber auch am Zweifel! Selbst wenn unser Wissen stets begrenzt und vorläufig ist, solltest du entschieden für das eintreten, von dem du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente, denn nur so wird es dir gelingen, den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern.
8. Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!
9. Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben!
10. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en! Eine solche Haltung ist nicht nur ethisch vernünftig, sondern auch das beste Rezept für eine sinnerfüllte Existenz.
Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen, für jede Träne ein Lächeln, für jede Sorge eine Aussicht und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit. Für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund, es zu teilen, für jeden Seufzer ein schönes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet.
Neues von der »Wolfsfrau«
Leidenschaft, Intuition, Kreativität und Einfühlungsvermögen – jede Frau trägt in sich unschätzbare, verborgene Kräfte. Sie sind in der Jugend bereits angelegt und kommen in reiferen Jahren zur vollen Entfaltung. Mit magischer und poetischer Sprache greift die groß…